Ludwig Sebus räumt die Bühne ab

Hitziges SeniorenSommerfest 2018

Ludwig Sebus und Martin Theisohn

Das 12.  SeniorenSommerFest der Seniorennetzwerke Ostheim,  Höhenberg, Vingst und Merheim fand am 22. Juli auf dem HöVi-Gelände bei hochsommerlichen Temperaturen statt. Trotz der großen Hitze strömten gegen 13.00 Uhr unaufhörlich die Shuttlebusse in das kleine Wäldchen ein.  Senioren aus dem ganzen Stadtbezirk Kalk wollten sich die Sommerattraktion für jung gebliebene Ältere nicht nehmen lassen. Bis zum Festende konnte man über 500 Gäste begrüßen. „Das ist doch einmalig hier. Ich freu mich das ganze Jahr schon auf unser Fest“, schwärmte Gertrud Müller (78). Das bunte Bühnen- und Rahmenprogramm war aber auch zu verlockend. Der Chorus Harmonicus eröffnete nach dem ökumenischen Gottesdienst mit a-capella-Musik  das Fest. Der Vingster Liederkreis und die Commädchen standen ihnen musikalisch und in der Performance  in nichts nach. Zwischendurch konnte man sich bei Grillwurst, Reibekuchen und einem kühlen Kölsch sättigen und erfrischen um dem Höhepunkt des Nachmittags entgegen zu fiebern.  Der Auftritt des ewig junggebliebenen und unglaublich charmanten Ludwig Sebus. Er ist seit dem ersten Fest 2007 immer dabei gewesen. Der urkölsche Krätzchensänger brachte mit seinen 92 Lebensjahren die Massen zum ausgelassenen Schunkeln und Mitsingen. Bei den nachdenklichen Tönen floss so manche Träne. Es herrschte Gänsehautstimmung pur. Die Standing Ovations zum Abschluss hatte er sich redlich verdient. Nach dieser Aufregung konnte man dann noch schnell einen kleinen Gesundheits-Check bei der Johanniter Unfallhilfe machen oder sein Glück bei der Tombola versuchen. Zum Abschluss wurde dann mit Niklas Geschwill und mit Unterstützung seiner 100 Trommeln die letzten Kräfte zum gemeinsamen trommeln mobilisiert bevor dann die Busse für den Transfer nach Hause wieder an der Haltestelle standen. „Wir sind zwar alle klatschnass geschwitzt aber glücklich, dass das Fest so einen tollen Anklang fand“ sagte Martin Theisohn, Sprecher vom Seniorennetzwerk Ostheim zum Abschluss.